Die Ferienregion Interlaken entdecken und erleben
Die Ferienregion Interlaken ist ein grossartiger Ausgangspunkt, um die umliegenden Berge, Schluchten und Seen zu erkunden. Nachfolgend findest du einige Tipps, für weniger Stress und mehr Erlebnis.
Parken in Ortszentren und bei Ausflugszielen
In vielen Dorf- und Stadtzentren in der Ferienregion Interlaken sowie bei vielen Ausflugszielen sind Parkplätze für grosse Wohnmobile knapp oder gar nicht vorhanden. Lass dein Fahrzeug am besten auf dem Camping stehen und entdecke die Umgebung bequem zu Fuss, mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Je nach Aufenthaltsort kannst du mit deiner Gästekarte zahlreiche ÖV-Angebote innerhalb der Region sogar kostenlos nutzen.
In den Bergen unterwegs – sicher und gut vorbereitet
Wenn du eine Wanderung oder Bergtour planst, checke vorher unbedingt die Wetterlage. Gerade an heissen Tagen entstehen in den Alpen nachmittags rasch Gewitter – oft von dir unbemerkt hinter einem Grat. Auch harmlos wirkende Bäche können sich bei Starkregen in kürzester Zeit in gefährliche Wildwasser verwandeln.
Unser Tipp: Lade dir z.B. die Wetter-APP von der Landi oder MeteoSwiss auf dein Smartphone. Behalte auch im Hinterkopf, dass die Vorhersage auf Modellberechnungen basiert, an die sich Gewitter nicht immer halten. 😉
Trage immer passende Kleidung (Ersatz-Shirt, warme Jacke, Regenschutz) und feste Schuhe mit gutem Profil, und nimm auf alle Fälle genug zu trinken mit.
Der kleine Berg-Knigge
Die einmalige Natur, die glasklaren Bergseen, idyllischen Dörfer und das grosse Angebot an Freizeitmöglichkeiten machen die Ferienregion Interlaken zu einem international beliebten Reiseziel. Um die Einzigartigkeit unserer Region zu erhalten, bitten wir dich um deine Mithilfe:
- Bleib auf den markierten Wegen: Ob zu Fuss oder mit dem Bike – respektiere gesperrte Zonen und schütze sensible Lebensräume wie Wiesen, Moore oder Schutzgebiete. Stapfe auch nicht durch das hohe Gras oder durch Blumenwiesen: Du zerstörst damit das zukünftige Futter für das Vieh.
- Behalte auf der «Jagd nach dem perfekten Bild» für dein Instagram-Profil unbedingt dein Umfeld im Blick. Ein Fehltritt kann verherende Folgen haben.
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Hinterlasse nichts als deine Fussabdrücke: Nimm deinen Abfall wieder mit, auch organische Reste. Wildtiere fressen, was du hinterlässt – und das schadet ihnen oft mehr, als man denkt.
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Halte die Geräuschkulisse klein: Die Natur spricht mit Wasserrauschen und Kuhglocken für sich. Musikboxen oder laute Unterhaltungen stören die Tierwelt und anderen Gäste.
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Respektiere die Tierwelt: Beobachte Wildtiere respektvoll aus der Distanz – ohne sie zu füttern, zu berühren oder zu bedrängen. Zu naher Kontakt kann ihr natürliches Verhalten stören oder sie in Stress versetzen. Besonders vorsichtig solltest du in der Nähe von Mutterkühen mit Kälbern sein: Sie verteidigen ihren Nachwuchs instinktiv und können sich bedroht fühlen, was zu aggressivem Verhalten führen kann.
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Mache nicht einfach irgendwo ein Lagerfeuer, sondern halte dich an die offiziellen Feuerstellen und respektiere auf alle Fälle offizielle Feuerverbote. Gerade bei starkem Föhn, einem warmen, sehr trockenen Wind, kann offenes Feuer verherende Folgen haben.
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Pflücke keine Wildblumen. Viele Arten stehen unter Schutz.
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Benutze Toiletten: Nutze öffentliche Anlagen, wo immer vorhanden. Falls sich unterwegs auf einer Wanderung doch mal «ein Bedürfnis» einstellt, grabe ein kleines Loch mit Abstand zu Gewässern und bedecke es wieder. Oder noch besser: Verwende einen Hundekotbeutel. Feuchttücher gehören auf keinen Fall in die Natur.
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Führe deinen Hund stets an der Leine – so schützt du Wildtiere, Weidetiere und sorgst für ein entspanntes Miteinander mit anderen Wandernden. Informiere dich zudem über die lokalen Vorschriften für Hunde, denn je nach Region oder Schutzgebiet gelten unterschiedliche Regelungen.
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Springe niemals kopfüber in unbekannte oder trübe Gewässer – versteckte Felsen oder Untiefen können zur Gefahr werden. In Flüssen und Bergbächen gilt besondere Vorsicht: Strömungen werden oft unterschätzt. Achte zudem immer auf das Wetter – ein entferntes Gewitter kann harmlose Bergbäche in kürzester Zeit in reissende Ströme verwandeln. Badeverbote solltest du in jedem Fall beachten.



